Kurzrezension

Fabian Sixtus Körner – Mit anderen Augen

img_20180602_1651197851651571680644963.jpgKurzbeschreibung

In seinem neuesten Buch erzählt Fabian Sixtus Körner, was die Intensivstation für Neugeborene und ein Transitraum gemeinsam haben, wie seine Tochter seinen Blick auf die Menschen und die Welt verändert hat, und warum das Reisen mit Kind und Kegel zu den schönsten Erfahrungen zählt, die er jemals gemacht hat.

 

 

 


Meine Meinung

Der eine oder andere von euch kennt wahrscheinlich Fabian Sixtus Körner von seinem ersten Buch Journeyman, in dem er uns auf seine Weltreise mitnimmt. Ich selbst habe es noch nicht gelesen, es steht aber auf jeden Fall auf meiner Wunschliste.

Dieses Mal handelt es sich um eine etwas andere Reise. Denn der Autor lässt uns an seinen Erfahrungen mit seiner Tochter, die Trisomie 21 hat, teilhaben. Vor allem lässt er uns in seine Gefühlswelt einblicken. Angefangen mit dem Zeitpunkt der Diagnose bis hin zu Yanti’s ersten Geburtstag, er liefert uns einen sehr guten Einblick in das Familienleben. Außerdem gibt er auch anderen Betroffenen Mut, dass diese Krankheit nicht bedeutet, dass man deshalb sein Leben einschränken muss. Es ist alles nur eine Sache der Einstellung und Einteilung. Natürlich braucht Yanti mehr Betreuung, aber trotzdem ermöglichen Fabian und Nico ihr die Erfahrungen von Reisen.

Sein Schreibstil gefällt mir sehr gut. Fabian Sixtus Körner beschreibt seine bzw ihre Reisen sehr bildhaft und interessant. Die Schilderungen in Mit anderen Augen betreffen unter anderem den Augenblick der Geburt und der Diagnose von Trisomie 21. Aber auch wie andere Menschen reagieren, die Gedanken aus der Sicht des Vaters und anderer Betroffenen. Zwischendurch gibt es aber immer wieder auch einen Rückblick zu vergangenen Reisen. Besonders gut hat mir gefallen, dass Fabian und Nico die Erfahrungen gemacht haben, dass in manchen Ländern die Krankheit als Segen angesehen wird. Dort reagieren die Menschen sehr offen auf Yanti und behandeln sie als etwas Besonderes.

Fabian Sixtus Körner gibt uns einen guten Einblick in das Leben mit der Krankheit Trisomie 21. Vor allem in seine eigene Gefühlswelt lässt er uns einblicken und man sieht, welche Entwicklung er selbst dadurch macht.

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