Belletristik · Rezensionen

Nicolas Barreau – Das Lächeln der Frauen

IMG_20180604_183004Ein klassischer Liebesroman mit französischem Touch….

Meine Eindrücke

Wenn ich ehrlich bin, hat mich Das Lächeln der Frauen nicht zu hundert Prozent überzeugt. Das merkt man auch daran, dass ich ziemlich lange für dieses Buch gebraucht habe. Für meinen Geschmack war die Handlung bzw das Ende der Geschichte zu vorhersehbar. Dadurch fehlte mir der Anreiz zum Weiterlesen. Schlussendlich habe ich es aber doch noch beendet.

Zuerst mal möchte ich euch auf das Cover des Buches hinweisen. Es handelt sich hierbei wieder um eine Sonderedition des Piper Verlages. Diese Leinenband – Ausgaben haben einen Vorteil für mich, ich lerne so Autoren kennen, auf die ich ansonsten wahrscheinlich nicht aufmerksam geworden wäre. Wie bereits bei Die kleine Bäckerei am Strandweg wurde das Motiv wieder von Gudrun Sjöden entworfen.

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Ein weiterer Pluspunkt dieser Lektüre ist für mich, dass ein Buch bzw dessen Inhalt eine bedeutende Rolle in der Geschichte spielt. Ich glaube jeder der gerne liest, hat ein Buch, das einen wesentlichen Einfluss auf sein Leben genommen hat. Zumindest geht es mir so. Bücher können einem in schwierigen Zeiten helfen.

Nun aber zum Inhalt des Buches: Man kann sagen, es gibt zwei Hauptprotagonisten. Auf der einen Seite wäre hier die junge Restaurantbesitzerin Aurelie Bredin, die nach dem Tod ihres Vaters dessen Restaurant übernommen hat. Eigentlich läuft soweit alles gut bei ihr, bis sie einen weiteren Tiefschlag hinnehmen muss. Und hier kommt das Buch Das Lächeln der Frauen, in der Geschichte geschrieben von Robert Miller, ins Spiel. Durch einem Zufall stößt sie auf dieses Buch und was sie darin liest, lässt sie stutzen. Denn der Autor beschreibt in seinem Buch ihr Restaurant und auch die junge Frau, die in seiner Erzählung vorkommt, ähnelt ihr sehr. Ihre Neugier ist geweckt und sie möchte unbedingt den Autor des Buches kennen lernen.

Und hier kommt der zweite Charakter ins Spiel: Andre Chabanais. Er arbeitet als Lektor in jenen Verlag, der Das Lächeln der Frauen in der französischem Übersetzung veröffentlicht hat. Doch Andre hat ein Geheimnis, von dem abgesehen von ihm nur eine weitere Person weiß.

Ehrlich gesagt scheint mir Aurelie etwas zu besessen zu sein in Bezug auf ein Treffen mit Robert Miller. Es gefällt mir zwar, dass ein Buch ihr Leben verändert hat, doch dass sie so unbedingt den Autor treffen will, war irgendwie etwas nervig und übertrieben dargestellt. Sie war in ihren Handlungen schon etwas aufdringlich und steigert sich meiner Meinung nach etwas zu sehr hinein. Das hat sie mir etwas unsympathisch gemacht.

Andre hingegen fand ich als Charakter sehr interessant. Mich faszinierte es, auf welche Ideen er so kommt, nur um sein Geheimnis weiterhin zu verbergen. Irgendwie kann er einem sogar leid tun. Seine Einfälle heitern die Geschichte etwas auf und ließ mich doch hin und wieder schmunzeln.

Im Endeffekt handelt alles um die Liebe und das in der Stadt der Liebe – Paris. Der Autor hat es geschafft, einem quer durch Paris zu führen und dem Leser an dieser Stadt teilhaben lassen.

Schlussbetrachtung

Die Idee der Geschichte war ja recht witzig, aber der Verlauf und das Ende einfach zu vorhersehbar. Es fehlen überraschende Handlungen, wodurch das Lesen etwas mühsam war.

Über den Autor

Nicolas Barreau, geboren 1980 in Paris, hat Romanistik und Geschichte an der Sorbonne studiert und lebt heute als freier Autor in Paris. Schon mit seinen Erfolgen »Die Frau meines Lebens« und »Du findest mich am Ende der Welt« hat er sich in die Herzen seiner Leserinnen geschrieben, ehe »Das Lächeln der Frauen« ein internationaler Bestseller wurde. Weitere sehr erfolgreiche Bücher folgten. (Quelle: Piper Verlag)

Eckdaten & Weitere Informationen

Titel: Das Lächeln der Frauen | Autor: Nicolas Barreau | Verlag: Piper | Genre: Roman | ISBN: 9783492312417

Die junge Restaurantbesitzerin Aurélie hat Liebeskummer: Von einem Tag auf den anderen wurde sie von ihrem Freund verlassen. Unglücklich streift sie durch Paris und stößt in einer kleinen Buchhandlung auf einen Roman, der gleich in den ersten Sätzen nicht nur ihr Lokal, sondern auch sie selbst beschreibt. Begeistert von der Lektüre, möchte Aurélie den Autor des Buchs kennenlernen, doch der ist leider sehr menschenscheu, erfährt sie vom Lektor des französischen Verlags. Aber Aurélie gibt nicht auf …

Ein Kommentar zu „Nicolas Barreau – Das Lächeln der Frauen

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