[Rezension] Die kleine Bäckerei am Strandweg – Jenny Colgan

Eckdaten

Titel: Die kleine Bäckerei am Strandweg | Autor: Jenny Colgan | Verlag: Piper | Genre: Roman | Seitenzahl: 475

Klappentext

Es klingt fast zu gut um wahr zu sein – Polly wird ihr Hobby zum Beruf machen, und das in Cornwall, auf einer romantischen Insel mit Männerüberschuss. Genau die richtige Kur für ein leeres Konto und ein gebrochenes Herz. Aber die alte Bäckerei ist eine windschiefe Bruchbude, am Meer kann es sehr kühl sein, und der Empfang, den mansche Insulaner ihr bereiten, ist noch viel kälter. Gut, dass Polly Neil hat, einen kleinen Papageientaucher mit gebrochenem Flügel. Doch bald kaauft der halbe Ort heimlich ihr wunderbares selbstgebackenes Brot, und als sie Neil fliegen lassen soll, ist sie schon fast heimisch geworden. Nur das mit der Liebe gestaltet sich komplizierter als gedacht…

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Leseeindrücke

Dieses Buch stand ja schon länger auf meiner Wunschliste. Nachdem ich letztens in der Buchhandlung diese schöne Ausgabe sah, musste ich es einfach endlich mitnehmen. Die Covergestaltung ist von der schwedischen Designerin Gudrun Sjöden. Ich liebe einfach solchen Leinenumschläge bei Büchern.

Polly steht vor einem Scherbenhaufen – sowohl in beruflicher als auch privater Sicht. Sie braucht unbedingt eine Auszeit um ihre Wunden heilen zu können und wieder neue Kraft zu sammeln. Da die finanziellen Mittel sehr begrenzt sind, sucht sie sich eine Bleibe in Mount Polbearne, einer kleinen „Insel“, in der kaum was los ist. Sie zieht in eine Bruchbude und versucht dort wieder auf die Beine zu kommen. Von Anfang an mochte ich die Hauptprotagonistin Polly. Ich kann ihren Fluchtreflex sehr gut nachvollziehen. Schon öfters war ich selbst kurz davor meine Zelte abzubrechen und mein altes Leben hinter mir zu lassen. Nur im Gegensatz zu Polly fehlte es mir am letzten Quantum Mut mein Vorhaben durchzuziehen.

Die kleine Bäckerei am Strandweg ist nicht nur einfach ein kitschiger Liebesroman. Nein, es geht auch darum, seine Träume zu verwirklichen und sich von Fehlschlägen nicht unterkriegen zu lassen. Ich habe diese Lektüre sehr genossen. Es war einfach schön mitanzusehen, wie Polly nach und nach wieder auf die Beine kommt und dabei noch jede Menge neue Leute kennenlernt. Weiters vermittelt das Buch die Bedeutung wahrer Freundschaft und auch, wie wichtig es ist, zusammen zu halten. Die kleine Gemeinde von Mount Polbearne muss einen schweren Schicksalsschlag erleiden und es zeigt sich wieder mal, welche Bedeutung es hat, dass man vor allem in schwierigen Zeiten füreinander da sein soll.

Zum Schreibstil: Jenny Colgan hat einen leicht lesbaren Schreibstil, der es einem ermöglicht, das Buch so ziemlich in einem durch zu lesen. Sie versteht es einfach, den Leser an die Geschichte zu fesseln. Außerdem hat sie eine sehr bildhafte Beschreibung der Umgebung und auch der Bäckerei von Polly. Während des Lesens hatte ich immer wieder Bilder von Mount Polbearne vor Auge und bekam richtig Lust, selbst dorthin zu reisen.

Bewertung     4/5

2 Kommentare zu „[Rezension] Die kleine Bäckerei am Strandweg – Jenny Colgan

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