Krimi/Thriller · Rezensionen

Louise Voss, Mark Edwards – Stalker

Erstmals möchte ich mich beim Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar bedanken. Auch wenn es ein wenig gedauert hat, bis ich es endlich gelesen habe, finde ich es einfach klasse, wenn es die Möglichkeit von Rezensionsexemplaren gibt. Dadurch wähle ich auch Bücher aus, die ich mir normalerweise nicht unbedingt kaufen würde.

Eckdaten

Titel: Stalker | Autor: Louise Voss, Mark Edwards | Verlag: btb | Genre: Thriller | Seitenzahl: 303

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Leseprobe

Klappentext

Alex Parkinson ist wie vom Blitz getroffen, als er seine Dozentin aus dem Schreibkurs zum ersten Mal sieht. Siobhan ist wunderschön, intelligent und teilt auch noch seine große Leidenschaft: das Schreiben. Niemals zuvor hat er jemanden so sehr geliebt. Doch wie kann er Siobhan davon überzeugen, dass sie zusammengehören? Besessen von der Idee, sein Leben mit ihr zu teilen, findet Alex heraus, wo Siobhan wohnt, verliert seinen Job für sie, macht ihr Geschenke, kümmert sich um ihre Katze, liest in ihrem Tagebuch. Alex würde alles für Siobhan tun – bis plötzlich eine junge Frau tot vor ihrem Haus liegt …

Leseeindrücke

Ausgewählt habe ich dieses Buch deshalb, weil ich die Thematik des Stalking sehr interessant finde, vor allem was die verschiedenen Motive und Ausführungen des Stalking betrifft. Und gerade das wird in diesem Buch sehr gut beschrieben.

Die Geschichte ist in zwei Teile aufgegliedert, wobei sich die Geschichte letztendlich ganz anders entwickelt, als man erwartet. Der erste Teil ist ganz das, was man erwartet. Alex, ein junger Mann, verliebt sich in seine Dozentin und Schriftstellerin Siobhan, wobei er der Meinung ist, dass sie ebenfalls Interesse an ihm hat. Er möchte sie unbedingt davon überzeugen, dass er der Richtige für sie ist. Seine Verliebheit schlägt schnell in Versessenheit um. Und so kommt es, dass er ihr immer wieder nachsteigt und verschiedene Geschenke macht. Doch dann plötzlich ändert sich alles. Der zweite Teil der Geschichte aber geht in eine Richtung, mit der man keinesfalls rechnet. Gerade aber diesen Überraschungsmoment fand ich sehr gelungen, denn dieser macht die Geschichte erst so richtig interessant. Ansonsten wäre es nur eine „normale“ Stalkinggeschichte gewesen.

Besonders gut gefallen hat mir die Erzählweise der beiden Autoren. Anhand von wechselnden Tagebucheinträgen bekommt der Leser sowohl sie Sichtweise des Täters als auch des Opfers vermittelt. Diese wechselnde Erzählung ist sehr gut gelungen und mder Leser bekommt einen perfekten Einblick in die Gedanken der beiden Hauptprotagonisten. Dadurch fiel es mir leichter, mich in die jeweilige Person hineinzuversetzen. Interessant fand ich vor allem die Entwicklung von Alex, die er im Lauf der Geschichte macht.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass dieses Buch sehr gelungen ist und es mich gefesselt hat. Es lässt sich sehr flüssig lesen und es gibt eigentlich keine Phasen, an denen man den Überblick verliert.

Bewertung 4/5

Ein Kommentar zu „Louise Voss, Mark Edwards – Stalker

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