Krimi/Thriller · Rezensionen

Mutterblut – Christian Boochs

Heute habe ich die Rezension von Mutterblut für euch. Dieses Ebook wurde mir von Topkrimi als noch vor dem Erscheinungsdatum zur Verfügung gestellt. Leider habe ich es nicht geschafft, es bis zur Veröffentlichung am 2.1.2018 zu lesen. Nichts desto trotz möchte ich es euch nicht vorenthalten.

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Titel: Mutterblut

Autor: Christian Boochs

Verlag: Knaur

ISBN: 978-3-426-44527-3

Seitenzahl: 269

Genre: Thriller

Klappentext

Ein brutaler Serienkiller ein ein Fall, der persönlich wird: Mordermittler Demski gerät in diesem haarsträubenden Thriller an seine Grenzen. Seit der spektakulären Festnahme eines Serienmörders vor fast zehn Jahren ist Mordermittler Torsten Demski in der Region als erfolgreicher Serienkillerjäger bekannt. Was man von außen jedoch nicht sieht: Er hat mit persönlichen Dämonen, chronischen Rückenschmerzen und Eheproblemen zu kämpfen.

Als die grausam entstellte Leiche einer Schwangeren auftaucht, stürzt er sich daher kopfüber in die Ermittlungen, während seine Gesundheit leidet und er sich weiter und weiter von seiner Frau entfremdet.

Zusammen mit seinem Partner Frank Theißen und seinem Team muss er den wahnsinnigen Täter schnappen, bevor dieser erneut zuschlägt. Denn wenn Demski den Mörder nicht aufhält, hört dieser mit dem Töten nicht mehr auf. Und das nächste Opfer ist bereits auserkoren…

Cover

Das blutige Messer und auch das ansonsten sehr rot gestaltete Cover verspricht einen blutrünstigen Killer, der nicht zimperlich ist bei seinen Morden.

Leseeindrücke

Ein Thriller der besonders grausamen Sorte. Bereits am Anfang bekommt man einen guten Einblick in das krankhafte Verhalten des Mörders. Er bringt die Frauen nicht einfach nur um, er schlachtet sie regelrecht ab. Auch wenn es immer wieder Anspielungen auf seine Mutter gibt, kommt nicht wirklich raus, warum er es ausgerechnet auf schwangere Frauen abgesehen hat. Das hätte mich allerdings sehr interessiert, damit man einfach den Hintergedanken hinter seinem Handeln erkennt.

Leider ist der Ablauf der Geschichte mehr als voraussehbar. Vor allem wenn es um den Kampf zwischen dem Killer und dem Ermittler Demski geht. Es wird ziemlich schnell zu einer persönlichen Angelegenheit zwischen den beiden. Und wie es bei solchen Geschichten einmal ist, geraten dadurch jene Personen in den Gefahrenkreis, die Demski wichtig sind. In diesem Zusammenhang hat mir persönlich der Überraschungseffekt gefehlt. Ein Thriller muss für mich so aufgebaut sein, dass man bis zum Schluss nicht weiß, wie es ausgeht. Bei Mutterblut ist das leider nicht der Fall, was dem Buch einfach die nötige Spannung genommen hat.

Mordermittler Torsten Demski ist kein gewöhnlicher Ermittler. Er vertraut mehr seinem Instinkt als den bloßen Fakten und gerät dadurch in Gefahr. Aber nicht nur sein „unüberlegtes“ Handeln lässt seine Kollegen und seinen Vorgesetzten Angst um ihn haben. Demski kann nicht mit seiner Vergangenheit abschließen und dadurch wird diese Mordserie eine persönliche Angelegenheit für ihn, die ihn an seine Grenzen bringt.

Mein Fazit

Für mich ist Mutterblut eher nur ein mittelmäßiger Thriller, da mir einfach die gewissen Spannung fehlt. Ich hätte mir irgendwie mehr erwartet. Aber leider fehlt mir der Überraschungseffekt.

 

 

 

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