Belletristik · Historische Romane · Rezensionen

Im Schatten unserer Wünsche – Jeffrey Archer

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Titel: Im Schatten unserer Wünsche

Autor: Jeffrey Archer

Verlag: Heyne

ISBN: 978-3-453-41991-9

Seitenzahl: 540


Klappentext

Bristol 1957: Der Vorsitzende der Barrington Schifffahrtgesellschaft wird zum Rücktritt gezwungen – für Emma Clifton ist dies die Gelegenheit, den Posten zu übernehmen und Macht über die Gesellschaft zu gewinnen. Doch die tragischen Ereignisse um ihren Sohn Sebastian, der in einem Autounfall verwickelt wurde, legen einen Schatten über Emma und ihren Mann Harry…

Leseeindrücke

Dies ist der vierte Teil der Clifton-Saga und ich bin immer noch fasziniert von dieser Serie. Jeffrey Archer versteht es einfach, wie man seine Leser an ein Buch bindet. Er startet wie immer mit der Fortsetzung des letzten Ereignisses des vorherigen Bandes, bei dem es sich immer um eine Handlung mit Knalleffekt handelt, und löst damit endlich die Spannung auf. In diesem Fall geht es darum, was mit Sebastian und Bruno bei ihrem Autounfall passiert. Ist Sebastian tot?

Anfangs gehen die Ermittler davon aus, dass es sich bei den Toten um Sebastian handelt. Bei der Identifizierung der Leiche stellt Emma aber klar, dass es sich hier nicht um ihren Sohn handelt. Sebastian hat überlebt, Bruno ist verstorben. Und damit ist eines klar…Don Pedro Martinez will Rache! Er will die Familien Barrington und Clifton zerstören und schreckt dabei vor gar nichts zurück. Glücklicherweise haben aber auch diese beiden Familien starke Verbündete. Dadurch wird es für Don Pedro schwierig, sich direkt an der Familie zu vergehen. Deshalb sucht er einen Weg, bei dem er glaubt, dass keiner bemerkt, dass er dahinter steckt. Und da kommt ein alter Bekannter ins Spiel, der bekanntlicherweise für Geld so gut wie alles tut – Major Alex Fisher. Martinez schleust Fisher in den Vorstand des Barrington-Schifffahrtsunternehmens und versucht mit allen Mitteln das Unternehmen zu ruinieren.

Doch das ist nicht das einzige Problem, mit dem sich Emma herumschlagen muss. Der langjährige Vorstandsvorsitzende des Unternehmens möchte eine neue Ära mit dem Schifffahrtsunternehmen beginnen, in dem er ein Luxuskreuzfahrtenschiff bauen möchte. Emma allerdings hält das für keine gute Idee. Sie befürchtet, dass dieses Unterfangen der finanzielle Ruin für das Unternehmen sein könnte. Eine Abstimmung im Vorstand soll die endgültige Entscheidung fällen. Diese ist die erste Möglichkeit für Fisher und Martinez, ihren Plan in die Tat umzusetzen. Das Luxusschiff soll gebaut werden.

Während des Baus kommt es immer wieder zu Schwierigkeiten, die das Unternehmen in die Enge treibt. Schlussendlich beschließt Mr. Buchanan als Vorstandsvorsitzender zurückzutreten. Die Gelegenheit für Fisher, die Macht zu übernehmen. Martinez setzt alles daran, dass Fisher als Vorsitzender gewählt wird, doch schlussendlich gewinnt Emma Clifton die Wahl. Und sie versucht alles, dass das Projekt Luxusliners doch noch erfolgreich wird.

Aber auch die anderen Mitglieder der Familie Clifton und Barrington sind nicht untätig. Sebastian findet endlich seinen Weg und entwickelt sich in Richtung seiner Mutter. Jessica findet ihre große Liebe und ist erfolgreich mit ihrer Kunst. Doch leider findet ihr Glück ein tragisches Ende, dem ich aber hier nicht vorgreifen möchte. Auch Giles hat endlich die Richtige gefunden und heiratet. Natürlich zum perfekten Zeitpunkt für seinen Wahlkampf. Das einzige Manko dieses Bandes besteht darin, dass die Figur des Harry immer mehr in den Hintergrund verschwindet. Er existiert nur mehr als Autor und Ehemann der erfolgreichen Emma Clifton. Irgendwie wird er immer mehr zur Randfigur, was ich persönlich schade finde, da ja gerade er anfangs die Hauptfigur war. Ich hoffe daher, dass das in den nächsten Bänden wieder besser wird.

Zum Schreibstil: Jeffrey Archer schreibt so locker und leicht, so dass man ohne Schwierigkeiten länger lesen kann. Auch wenn sich die Handlung des Buches über mehrere Jahre erstreckt, verliert man nie den Überblick und fühlt sich in die Geschichte eingebunden. Was mir persönlich sehr gut gefällt, ist, dass die Geschichte nicht einfach in einem durch erzählt wird. Jeffrey Archer teilt seine Erzählung in verschiedene Abschnitte und konzentriert sich dabei immer auf eine der Hauptfiguren. Dadurch erfährt man immer verschiedene Einblicke in die Handlung des Buches. Wie immer endet das Buch mit einem großen Knall, der in mir das Verlangen weckt, sofort den nächsten Teil zu lesen, um zu wissen, wie es weiter geht.

Mein Fazit

Wie immer hat mich das Buch von Anfang an gefesselt, so dass ich es trotz der Seitenmenge ziemlich schnell durchgelesen habe. Jeffrey Archer versteht es einfach, seinen Leser einzufangen. Ich freue mich jetzt schon auf den fünften Band, der dank dem Bloggerportal schon in meinem Bücherregal steht.

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