Belletristik · Rezensionen

Eine heitere Wehmut – Amélie Nothomb

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Titel: Eine heitere Wehmut

Autor: Amelie Nothomb

Verlag: Diogenes

Seitenzahl: 117

Klappentext

Amelie Nothomb wagt die Reise nach Japan, ins Land ihrer Kindheit, und vergleicht ihr Paradies von damals mit der Wirklichkeit von heute. Sie begreift: Alles, was wir lieben, wird zur Legende. Ein intimer Reisebericht zum Ursprung aller Geschichten: zu Erinnerung und Phantasie.

Meine Meinung zum Buch

Mein erster „Nothomb“….ich muss sagen, ich weiß noch nicht was ich darüber denken soll. Amelie Nothomb hat für mich schon einen sehr eigenen Schreibstil. Trotzdem werde ich mit Sicherheit nochmal ein Buch von ihr lesen.

In „Eine heitere Wehmut“ reist Amelie nach Japan, in das Land, in dem sie ihre Kindheit verbracht hatte. Sie trifft auf Menschen aus ihrer Vergangenheit, die sie selbst seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen hat. Während ihrer Reise muss sie feststellen, dass die Vorstellung aus ihrer Vergangenheit nicht mehr mit der Gegenwart übereinstimmt. Vieles sieht anders aus, hat sich verändert, wurde modernisiert. Naturkatastrophen zerstörten Gebäude und Neues wurde erbaut.

Auch ihre ehemalige Kinderfrau hat sich verändert. Sie wurde älter, kann sich an manches nicht mehr erinnern. Das Zusammentreffen mit ihr zeigt Amelie wie vergänglich die Vergangenheit ist. Im Laufe ihrer Reise trifft sie sich auch mit ihrem Ex-Verlobten. Mit gemischten Gefühlen geht sie zu diesem Treffen und muss feststellen, dass sich sein Leben in eine positive Richtung entwickelt hat. Die Trennung von Amelie hat ihm geholfen, sein Leben in den Griff zu bekommen.

Amelie’s Reise ist geprägt von Nostalgie und der Erkenntnis, dass sich die Vergangenheit weiterentwickelt. Es fällt mir selbst immer öfters auf, dass vieles aus der Vergangenheit jetzt in einem anderen Blickwinkel erscheint. Geschmäcker ändern sich, alte Gebäude verschwinden und Neues entsteht.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es regt zum Nachdenken an.

 

2 Kommentare zu „Eine heitere Wehmut – Amélie Nothomb

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